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Die neue Spielzeit beginnt mit “Der Fall Martin Luther”

Regine Prause
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Regine Prause

Kultur- und Medienschaffende bei Stadt/Theater Rheinbach
"...Theater wird erst wirklich, wenn das Publikum innerlich mitspielt..." Hermann Bahr (1863–1934)
~ Schriftsteller, Dramatiker und Theaterkritiker.
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Schauspiel von Karlheinz Komm

Zum 500ersten Jahrestag des 95 Thesen Anschlags in Wittenberg

Ticketreservierung
Zum 500ersten Jahrestag des 95 Thesen Anschlags in Wittenberg
In einer Gerichtsverhandlung und in szenischen Rückblenden in das Leben des großen Reformators soll geklärt werden, ob Dr. Martin Luther durch seine Worte und Schriften den Aufstand der Bauern mit initiiert hat.

Martin Luther arbeitet als Theologie Professor an der Universität Wittenberg. Er beschäftigt sich intensiv mit der Bibel und wird immer unzufriedener mit den Regeln und Bräuchen seiner katholischen Kirche.

Der Ablasshandel stört ihn besonders: Anstatt zur Beichte zu gehen, verkaufen die Priester den Gläubigen teure Ablassbriefe, mit denen sie sich von ihren Sünden frei kaufen können. Luther stört auch, die Allmacht des Papstes und das Eheverbot der Priester.

Um seine Bedenken der Kirche mitzuteilen, schreibt er 1517 95 Thesen, in denen er darlegt, wie der Glaube laut der Bibel ausgeübt werden sollte. So ein Denken und dann auch noch den Papst infrage zu stellen ist gefährlich.

Luther wird exkommuniziert, gilt als vogelfrei, versteckt sich als “Junker Jörg” auf der Wartburg und stellt in dieser Zeit die Bibelübersetzung ins Deutsche fertig. Unterdessen spitzt sich die Situation zwischen Bauern und Kirche immer weiter zu. Entgegen Luthers Absicht kommt es zur Kirchenspaltung.

Inszenierung:
LAJOS WENZEL

Ausstattung :
CHRISTIAN BAUMGÄRTEL

Das Ensemble:
Dominique M. Güttes, Juliane Ledwoch, Jürgen Clemens, Karl-Heinz Dickmann, Konstantin Hertel, Felix Höfner, Josef Hofmann

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